Nachhaltigkeit und Schutz der Umwelt

Umwelt- und Klimaschutz aus Überzeugung

Umweltschutz ist für uns kein Werbeversprechen. Er gehört seit vielen Jahren zu den Überzeugungen, nach denen wir unseren Betrieb führen.
Uns ist bewusst, dass auch unser Handwerk Energie und Rohstoffe benötigt. Deshalb schauen wir genau hin, wo wir in unserem eigenen Betrieb Abfälle vermeiden, Energie und Wasser sinnvoll einsetzen, Transportwege verkürzen und Materialien möglichst lange nutzen können.
Auf dieser Seite zeigen wir konkrete Maßnahmen an unserem Betrieb in Hofheim. Die Angaben beziehen sich, soweit nicht anders beschrieben, auf unseren eigenen Betrieb. Sie bedeuten nicht automatisch, dass jedes von uns angebotene Produkt oder dessen gesamte Lieferkette dieselben Eigenschaften aufweist.

Mehr als 25 Jahre betrieblicher Umweltschutz

Bereits in den 1990er Jahren haben wir begonnen, unsere betrieblichen Abläufe konsequent auf den Prüfstand zu stellen. Durch eine sorgfältige Trennung der Wertstoffe konnten wir die Restmüllmenge nach unseren damaligen Aufzeichnungen gegenüber dem Ausgangswert auf ungefähr ein Zehntel verringern.
Wir führten ein betriebliches Umweltmanagement ein und gehören zu den Gründungsmitgliedern der Umweltallianz Hessen. Was aus unserer persönlichen Überzeugung entstand, hat sich auch wirtschaftlich bewährt: Viele Maßnahmen sparen langfristig Material, Energie und Kosten und tragen damit zur Sicherung unseres Standortes bei.
Dabei behaupten wir nicht, schon in jedem Bereich am Ziel zu sein. Wir möchten jedoch dort handeln, wo wir selbst etwas verändern können.

Solarstrom und Energieversorgung

Am 1. November 1997 nahmen wir eine Photovoltaikanlage mit rund 26 Quadratmetern Solarfläche in Betrieb. Sie gehört zu den frühen Anlagen im Main-Taunus-Kreis und erzeugt seitdem Strom an unserem Standort.
Die Anlage ist zugleich als Vordach über dem Eingangsbereich von Büro, Ausstellung und Produktion ausgeführt. Im Sommer spendet sie Schatten, während die tief stehende Wintersonne weiterhin in das Gebäude gelangen kann.
Zusätzlich zur eigenen Stromerzeugung beziehen wir für unseren Standort Ökostrom. 
Seit September 2018 beheizen wir unser Werkstatt- und Bürogebäude mit einer computergesteuerten Pellet- und Holzhackschnitzelheizung mit 64 kW Leistung und einem Pufferspeicher von 2.000 Litern. Unsere Heizpellets beziehen wir von Lieferanten, die nach eigenen Angaben Holz aus einem Umkreis von etwa 50 bis 100 Kilometern verarbeiten.
2025 wurde eine weitere Photovoltaikanlage mit 65 kWp in Betrieb genommen, die bilanziell mehr als unseren gesamten Strombedarf deckt. Stand 2026 inkl. der Elektrofahrzeuge des Betriebs und der Mitarbeiter.

Elektromobilität und Fahrräder

Seit 2015 haben wir bei Firmenwagen und Transportern keine Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr angeschafft. Unser Fuhrpark ist im PKW-Bereich vollständig auf Elektroantrieb umgestellt, bei den Transportern ist es knapp die Hälfte.
Im Februar 2020 nahmen wir zwei öffentlich zugängliche Ladepunkte mit jeweils 22 kW Leistung in Betrieb und stellten dafür eigene Parkplätze bereit. Damit möchten wir auch Menschen aus der Nachbarschaft eine unkomplizierte Lademöglichkeit anbieten.
2024 kamen acht weitere Ladepunkte für Mitarbeiterfahrzeuge und Firmenfahrzeuge hinzu.
Auch das Fahrrad möchten wir als Verkehrsmittel für den Arbeitsweg unterstützen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können unter bestimmten Voraussetzungen ein Dienstfahrrad erhalten. Voraussetzung ist, dass es regelmäßig – an mindestens der Hälfte der Arbeitstage – für den Arbeitsweg genutzt wird.

Wasser und Glasbearbeitung

Bei der Bearbeitung von Glas wird Wasser zur Kühlung der Maschinen benötigt. Im Mai 2017 installierten wir deshalb eine moderne Wasseraufbereitungsanlage mit geschlossenem Kreislauf.
Das Kühlwasser wird aufbereitet und erneut den Glasbearbeitungsmaschinen zugeführt. Dadurch kann es mehrfach verwendet werden. Die Anlage wird regelmäßig gewartet und kontrolliert.
Abfallvermeidung und bewusster Materialeinsatz
Abfall, der gar nicht erst entsteht, muss später auch nicht entsorgt werden. Deshalb achten wir bei unseren täglichen Abläufen auf einfache, aber wirkungsvolle Lösungen:
    • Wertstoffe und Restmüll werden getrennt gesammelt.
    • Für Büropapier verwenden wir grundsätzlich Recyclingpapier. Für interne Handnotizen nutzen wir, wo es möglich ist, auch die unbedruckten Rückseiten nicht mehr benötigter Unterlagen.
    • Ein Wasserspender ersetzt einen großen Teil der zuvor verwendeten Getränkeflaschen. Nach unserem bisherigen Verbrauch entspricht dies rund 120 Litern abgefülltem Mineralwasser im Monat.
    • Bei Werbegeschenken achten wir auf einen praktischen Nutzen und eine möglichst lange Verwendungsdauer. Kurzlebige Streuartikel vermeiden wir.
    • Unsere Wertstoffcontainer werden von regional ansässigen Entsorgungsunternehmen abgeholt.
    • Lösemittel ersetzen wir, soweit dies technisch möglich ist, durch lösemittelfreie Produkte oder Alkoholreiniger. Nicht vermeidbare Lösemittelreste sammeln wir in dafür vorgesehenen Rücknahmebehältern und übergeben sie dem zuständigen Entsorgungsunternehmen.

Einkauf mit Augenmaß

Beim Einkauf von Materialien, Maschinen und Betriebsmitteln berücksichtigen wir neben Preis, Qualität und technischer Eignung auch Haltbarkeit, Reparaturmöglichkeiten, Transportwege sowie nachvollziehbare Umwelt- und Sozialstandards.
Bei der Arbeitskleidung achten wir derzeit mindestens auf eine Kennzeichnung nach OEKO-TEX® STANDARD 100. Dieser Standard steht für Textilien, die auf Schadstoffe geprüft wurden. Er ist für uns ein Einkaufskriterium, aber kein allgemeiner Nachweis dafür, dass ein Kleidungsstück in allen Bereichen ökologisch oder sozial besonders vorteilhaft ist.
Bei Kaffee, Tee und weiteren Produkten für Besprechungen und Bewirtungen achten wir auf nachvollziehbare Fair-Handels-Kennzeichnungen.

Reparieren, warten und ehrlich beraten

Nicht alles, was neu ist, ist automatisch die beste Lösung. Deshalb prüfen wir bei Bauprodukten, ob eine Reparatur technisch möglich und unter Berücksichtigung von Kosten, Nutzen und verbleibender Lebensdauer sinnvoll ist.
Manchmal ist eine Reparatur die vernünftige Lösung. In anderen Fällen kann sie so aufwendig werden, dass ein Austausch wirtschaftlich oder technisch sinnvoller ist. Beides sprechen wir offen mit unseren Kundinnen und Kunden durch.
Wir empfehlen außerdem, Fenster, Türen und andere Bauprodukte bereits bei ersten Verschleißanzeichen warten zu lassen. Häufig lassen sich dadurch größere Schäden und ein vorzeitiger Austausch vermeiden.
Wenn ein Produktwunsch einen aus unserer Sicht vermeidbaren Material- oder Energieaufwand verursacht, versuchen wir, eine technisch und gestalterisch passende Alternative zu finden. In begründeten Einzelfällen lehnen wir auch einen Auftrag ab.

Verantwortung über den eigenen Betrieb hinaus

Verantwortung endet für uns nicht am Werkstor. Wir engagieren uns in verschiedenen Initiativen und unterstützen seit vielen Jahren soziale und energiebezogene Projekte.
Dazu gehören unter anderem Solarprojekte an Schulen in Burkina Faso in den Jahren 2009, 2010, 2013 und 2018. Im Jahr 2021 unterstützten wir mit einer größeren Spende die Umsetzung von zwei Solardörfern in Uganda durch die Stiftung Solarenergie.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Seite „Soziales Engagement“.
Wir bleiben dran
Viele unserer Maßnahmen sind nicht spektakulär. In ihrer Summe machen sie für uns dennoch einen wichtigen Unterschied.
Wir überprüfen unsere betrieblichen Abläufe regelmäßig und entwickeln sie weiter, wenn eine Maßnahme technisch sinnvoll, nachvollziehbar und für einen Handwerksbetrieb unserer Größe umsetzbar ist. Über neue Maßnahmen berichten wir erst dann, wenn sie konkret beschlossen oder bereits umgesetzt sind.
Wenn Sie Fragen zu unseren Anlagen oder betrieblichen Maßnahmen haben, sprechen Sie uns gerne an. Wir beantworten Ihre Fragen und zeigen Ihnen nach vorheriger Absprache auch einzelne Einrichtungen vor Ort.

Stand der Angaben: August 2026